Bio-Weine für unbeschwerten Weingenuss bei Histaminintoleranz

Bio-Weine für unbeschwerten Weingenuss bei Histaminintoleranz

Das Thema Histaminintoleranz rückt immer mehr in den Vordergrund, denn ein bis fünf Prozent der Menschen leiden an dieser Krankheit. Einige von ihnen reagieren auf bestimmte Weine mit Kopfschmerzen, Magenschmerzen oder auch mit Juckreiz. Wir verraten Dir wie Du trotzdem Wein genießen kannst und worauf Du achten solltest.

  1. Was ist Histamin?
  2. Wie entsteht Histamin im Wein?
  3. Welcher Wein bei Histaminintoleranz?
  4. So lässt sich Weingenuss mit Histaminintoleranz verbinden

Was ist Histamin?

Histamin ist in überaus vielen Lebensmitteln enthalten, wie zum Beispiel in gereiftem Käse, in Schokolade, in fermentiertem Obst oder auch in geräuchertem Fisch oder Fleisch. Hinzukommt, dass die Substanz, die die Histaminintoleranz auslöst, auch vom Körper selbst gebildet wird, was die Sache erheblich komplizierter macht. Histamin ist ein Abbauprodukt des Körpers, das beim Eiweißstoffwechsel durch den Ab- und Umbau der Aminosäure gebildet wird. Mit dem Abtrennen der Säuregruppe entsteht aus der Aminosäure ein biogenes Amin, das für den Körper eine völlig andere Wirkung hat. 

Die Unverträglichkeit von Histamin, das über die Nahrung aufgenommen wird, bezeichnet man als Histaminintoleranz (HIT). Dabei handelt es sich um eine Abbaustörung des Körpers. Die Ursache der Intoleranz liegt an einem Mangel an Enzymen. Sobald die Balance zwischen Histamin und den Enzymen, die das Histamin abbauen sollen, gestört ist, kommt es zu einer Histaminintoleranz.

Die Beschwerden bei einer Histaminintoleranz können sehr unterschiedlich ausfallen. Jeder Mensch reagiert anders, aber unter den Symptomen befinden sich meistens Kopfschmerzen, Hautausschläge, Atemwegsbeschwerden, Magenbeschwerden oder auch Herz- Kreislaufbeschwerden. Häufig erinnern diese Symptome erstmal an eine Allergie, weshalb eine Histaminintoleranz oftmals nicht direkt festgestellt wird.

Wie entsteht Histamin im Wein?

Generell entsteht Histamin in allen Lebensmitteln, die Gär- und Verderbeprozesse durchmachen, weshalb auch Wein oftmals einiges an Histamin beinhaltet. Wenn Lebensmittel also gezielt der Reifung ausgesetzt werden, entstehen durch verschiedene Mikroorganismen aus Aminosäuren biogenes Amin. Hierbei ist die Traubensorte nicht von Bedeutung, sondern der biologische Säureabbau, der zu mehr Histamin führt. Außerdem ist die Lagerung von Weinen zu beachten, denn Weine, die in Barriquefässern oder alten Holzfässern ausgebaut werden, weisen einen höheren Histamingehalt auf. Um sicherzustellen, dass die Weine möglichst wenig Histamin enthalten, ist auf eine schnelle, hygienische Weiterverarbeitung der Trauben zu achten, denn auch so kann die Bildung von Histamin gehindert werden. So lässt sich sagen, dass gesundes Traubengut weniger Histamin enthält, denn überreifes oder ungesundes Lesegut beginnt bereits während der Lese zu gären und bildet damit schon Histamin.

Welcher Wein bei Histaminintoleranz?

Generell lässt sich sagen, dass Alkohol den Abbau von Histamin im Magen hemmt. Wer jedoch dennoch nicht auf den Genuss eines guten Glas Weines verzichten möchte, sollte beim Kauf darauf achten, dass der Wein einen geringen Histamingehalt hat. Als Faustregel lässt sich hierbei sagen, dass Rotweine 4-5-mal so viel Histamin enthalten wie Weißweine.

Wie oben beschrieben führt ein gesundes Lesegut sowie sauberes Arbeiten im Keller zu einem geringeren Histamingehalt. Die Weine des Bio-Weingut Gallers aus der Pfalz qualifizieren sich deshalb perfekt als Weine bei einer Histaminintoleranz. Um Menschen mit einer Histaminintoleranz zu unterstützen, senden sie ihre Weine extra zu einer Prüfung ins Labor, um sicherzustellen, dass ihre Weine weniger Histamin enthalten und so verträglicher sind.

Inzwischen hat das Bio-Weingut Galler eine ganze Reihe von histaminarmen Weinen, die sich alle durch einen Histamingehalt von unter 0,25 mg pro Liter auszeichnen. Die Weine von Galler sind dabei nicht nur histaminarm, sondern auch lecker, vegan und schwefelarm. Für histaminempfindliche Genießer empfehlen wir Gallers Klassiker Weissburgunder und Fresch Dachs Secco, oder auch die Piwi-Lieblinge JohanniterSauvignac und Cabernet blanc, die allesamt unter der Nachweisgrenze liegen.

So lässt sich Weingenuss mit Histaminintoleranz vereinbaren

Vermeide den gleichzeitigen Konsum von histaminhaltigen Lebensmitteln und Wein, denn so werden die Beschwerden nur noch weiter verstärkt. Von gereiftem Käse als leckerer Begleiter zum Wein ist deshalb abzusehen, aber auch hier gibt es leckere und genussvolle Alternativen, die genauso gut schmecken, wie zum Beispiel Mozzarella oder junger Gouda. Perfekt sind Antipasti mit frischen Gemüsesticks und Oliven zu dem Johanniter-Weißwein von Gallers. Und auch wenn Rotwein wunderbar zu gereiftem Käse passt, sollten histaminsensible Menschen darauf verzichten. Die Gärprozesse bei der Weinbereitung und die Reifeprozesse beim Käse setzen zwar auf natürliche Weise aber dennoch größere Mengen an Histamin frei. Ganz und gar muss man aufgrund einer Histaminintoleranz nicht auf den Genuss von Wein verzichten, denn wie bei vielem, ist es das Maß, das entscheidend ist. Weingenuss und Histaminunverträglichkeit schließen sich also nicht aus.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Histaminintoleranz nicht bedeutet, dass man komplett auf den Genuss eines Weines verzichten muss. Heutzutage gibt es sehr gute leckere Alternativen und wir empfehlen daher auf histaminarme Weine umzusteigen, um so weiterhin genussvoll durch das Leben zu gehen.

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